Refugees an der Uni Göttingen

Mein Auftrag: Interviews führen mit Studierenden, die als Geflüchtete nach Göttingen gekommen sind und nun ihr Studium an der Georgia Augusta fortsetzen.
Was ich bekam: Drei Gespräche mit beeindruckenden Menschen, die den Mut hatten, den Schritt an eine deutsche Hochschule zu wagen, die dafür gearbeitet haben, ihr Studium wieder aufnehmen zu können und die offen ihre Geschichten mit mir geteilt haben.

Marwa, Nisrin und Wasey haben eine Gemeinsamkeit (ja, sie haben vielleicht mehrere, aber auf diese eine kommt es mir gerade an): Alle drei haben das Gasthörerprogramm für Geflüchtete der Uni Göttingen durchlaufen. Das Programm ermöglicht Geflüchteten mit Interesse am Studium einen Einblick in den deutschen Uni-Alltag, inklusive Workshops und einem studentischen Buddy. So sollen sie unterstützt werden, Entscheidungen für ihre weitere Bildungslaufbahn zu treffen. Marwa, Nisrin und Wasey haben sich dazu entschieden, ihr Studium in Göttingen fortzusetzen.

Marwa Alashkar steht kurz davor, ihr Studium in Betriebswirtschaftslehre an der Uni Göttingen abzuschließen. Im Gespräch erzählte sie mir von ihrem ersten Tag als Gasthörerin an der Universität Göttingen, von ihren Plänen für das nächste Jahr und verrät, welches Wort ihrer Muttersprache sie gerne allen Deutschen beibringen möchte.

Nisrin Mahmoud war für zwei Semester Gasthörerin und hat mittlerweile ihr Studium in Göttingen aufgenommen. Welche Vorteile das Gasthörerprogramm hat, welcher Ort für sie die Uni ausmacht und welchen Rat Nisrin allen Geflüchteten geben würde, erfahrt ihr im Video.

Wasey Khalil konnte nach seiner Zeit als Gasthörer eine PhD-Stelle an der Uni antreten. Jetzt forscht er zum Thema „Emotion und Migration“ am Institut für Soziologie. Im Video erfahrt ihr unter anderem, warum sein deutsches Lieblingswort „Schrank“ ist.

Weitere Informationen zum Göttinger Gasthörerprogramm für Geflüchtete findest du hier. Wenn du dich als Buddy engagieren möchtest, findest du hier die Details.

 

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